Smart Worker

21 Apr 2015

Smarte Mitarbeiter nutzen im Arbeitsalltag mobile Geräte und bedrucktes Papier

Smart Worker15 downloaden

 

Die „Smart Worker Umfrage 15“ befragte rund 8000 Personen über die Nutzung von mobilen Devices und Büromitteln. Wichtige Erkenntnis: Mobile Geräte wie Smartphone und Tablet werden inzwischen beruflich häufig genutzt. Sie ersetzen dabei aber nicht klassische Arbeitsmittel wie Desktop-PCs oder bedrucktes Papier, sondern ergänzen diese. Auch 2015! Schon 1975 wurde prognostiziert, dass die Einführung von Computer und elektronischer Datenverarbeitung das bedruckte Papier aus der Arbeitswelt verbannen wird. Die Smart Worker Umfrage nahm dieses 40 jährige Jubiläum zum Thema „papierlosen Büro“ zum Anlass und befragte IT-Entscheider aber auch Büro-Anwender, wie und welche Arbeitsmittel sie im Büro einsetzen. Das überraschende Ergebnis: Kaum ein Arbeitsplatz ist papierlos, im Gegenteil: Gedruckt wird beständig und auf hohem Niveau. So sagen 45% der befragten Büro-Anwender, dass sie in etwa gleich viel drucken wie noch vor zwei Jahren. Nur 27% sagen, dass sie weniger Papier im Büro drucken im Vergleich zu vor zwei Jahren.


Das papierlose Büro ist also 2015 immer noch nicht Büroalltag – was verwundern mag: Denn gleichzeitig stellt die Smart Worker Umfrage15 fest, dass moderne, mobile Endgeräte mittlerweile mehrheitlich fest im Beruf integriert sind. So nutzen inzwischen 59% der befragten Berufstätigen geschäftlich ein Smartphone, ebenfalls 59% ein Notebook, 30% sogar ein Tablet. Berufliche Daten sind also mobil verfügbar, die Mitnahme von Papier somit nicht mehr zwingend notwendig. Trotzdem halten Wissensarbeiter an ihren Druckgewohnheiten fest.

Anhand der Umfrage-Ergebnisse lässt sich erkennen, dass für Anwender „Smartes Arbeiten“ nicht bedeutet, dass mobile Geräte klassische Arbeitsmittel ersetzen: So würden nur 22% der Befragten ihren Desktop-PC durch ein Notebook oder Tablet ersetzen wollen. Die Umfrage-Ergebnisse deuten darauf hin, dass mobile Geräte, wie Smartphones, Tablet und Notebook die alten Arbeitsmittel ergänzen, es also in der Konsequenz eher mehr Gerätevielfalt in der IT-Landschaft gibt, dafür die papierlose Revolution aber noch auf sich warten lässt.

NSA-Veröffentlichungen haben wenig Auswirkung auf die IT
Seit der Veröffentlichung von Edward Snowden wird das Thema Datensicherheit und Datenschutz heiss diskutiert. Doch welche Konsequenzen haben IT-Entscheider eigentlich aus den Veröffentlichungen und den Überwachungsvorwürfen gegenüber BND, NSA, GCHQ gezogen? Nicht viele, so die Ergebnisse der Smart Worker Umfrage15. 71% der befragten IT-Entscheider sagen, dass die Veröffentlichungen rund um die „NSA Leaks“ keine Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit hatten. Die Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen sind dementsprechend eher auf alltägliche Schutzmaßnahmen ausgerichtet – die populärste Schutzmaßnahme ist die Installation eines Virenscanners auf dem Client (97%), gefolgt von Login-Passwörtern für User (84%) sowie eine aktvierte Software-Firewall auf dem Client (78%). Interessanterweise werden Insider-Angriffe als weniger relevant betrachtet. So werden Downloads der Anwender selten unterbunden (15%), selbst das Unterbinden von USB-Sticks am Client ist eher eine Seltenheit (22%). Das deutet auch darauf hin, dass IT-Entscheider Angriffe von innen kaum als Gefahr sehen – verwunderlich, ist doch gerade Datendiebstahl durch Mitarbeiter sehr gefährlich – wie auch der Fall rund um Edward Snowden bewies. 

 

Weitere spannende Smart Worker Umfrageergebnisse

  • Die beliebtesten Smartphone-Anwendungen im beruflichen Umfeld:  E-Mail abrufen und senden (87%), Termine eintragen (77%)
  • Senioren halten an alten Mobiltelefonen fest: Während junge Menschen (unter 25) kaum noch einfache Mobiletelefone nutzen (11%), sind diese Geräte bei Senioren (über 67) noch weit verbreitet (48%)
  • Tablets haben sich neben dem Smartphone und Notebook einen festen Platz in der Arbeitswelt erobert: 30% der Befragten gaben an, dass sie ein Tablet für berufliche Zwecken nutzen. Tablets werden beruflich gerne zum Lesen und Versenden von E-Mails (82%) und zum Surfen im Internet (80%) genutzt.

Informationen im Internet
Mehr Informationen zur Studie und weitere Umfrageergebnisse sowie die Studienergebnisse der letzten Jahre: www.smartworker.club
Die Studie wurde von Dokulife Consulting  in Zusammenarbeit mit  Brother  durchgeführt. Demographische Hintergründe und Informationen zur Ergebnisermittlung können ebenfalls unter www.smartworker.club eingesehen werden.