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B22 - Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten: Wie verändert es die IT-Sicherheit?

Die Informationssicherheit hatte für Unternehmen schon immer Priorität und ist auch heute noch eine Herausforderung.

In Anbetracht der schwerwiegenden Folgen einer Sicherheitslücke überlegen wir uns, wie die traditionelle IT-Sicherheit zur Arbeit im Homeoffice passt.

Nach einer Zunahme der Arbeit im Homeoffice aufgrund von COVID-19 wird das hybride Arbeitsmodell in Zukunft wohl zur Norm werden. Vor der Pandemie arbeiteten durchschnittlich 39% der Arbeitnehmer remote. Es wird erwartet, dass dieser Anteil auf 48% steigen wird, wenn die Büros wieder vollständig geöffnet sind1

Bürogeräte sind nun entsprechend auch im Zuhause der Mitarbeitenden weit verbreitet. Dies verschärft die Herausforderungen für die IT-Sicherheit und macht die Einhaltung von Vorschriften und bewährten Verfahren noch wichtiger.

Sicherlich hat der Wandel des traditionellen Büros dazu geführt, dass sich viele Unternehmen auf Homeoffice eingestellt haben. 

Die Herausforderungen reichen von Eltern, die Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen müssen und sich mehr unter Druck fühlen als im Büro, bis hin zu Mitarbeitenden, die ihre Arbeitsmittel privat nutzen und die Risiken so deutlich erhöhen.

Es kommt wohl öfters vor, dass Mitarbeitende Geschäftsgeräte über private Internetverbindungen nutzen, die nicht denselben hohen Sicherheitsstandards entsprechen wie Unternehmensnetzwerke.

Um die Risiken zu minimieren, müssen Unternehmen ihr grösstes Kapital, ihre Mitarbeitenden, in Sachen Sicherheit schulen. Die Aufklärung der Mitarbeitenden über die möglichen Folgen eines IT-Sicherheitsverstosses kann das Risiko menschlichen Versagens erheblich verringern.

 

Warum müssen Ihre hybriden Arbeitskräfte sich der IT-Sicherheitsrisiken bewusst sein?

 Untersuchungen des Cybersecurity-Unternehmens Malwarebytes2 haben ergeben, dass bei 20% der Unternehmen während der Pandemie Datenverletzungen durch Mitarbeitende im Homeoffice aufgetreten sind. Dies wirkte sich auch finanziell aus, denn 24% mussten unerwartet Geld für die Behebung einer Sicherheitsverletzung oder eines Malware-Angriffes ausgeben.

Eine IT-Sicherheitslücke kann enorme Kosten verursachen. 2020 kostete eine Datenverletzung weltweit durchschnittlich USD 3,86 Mio3. Rechnet man nun noch die Kosten für Ausfallzeiten hinzu, wenn Mitarbeitende nicht auf die betroffenen Netzwerke zugreifen können, und bezieht man auch noch die Rufschädigung mit ein, wird klar, dass eine Sicherheitsverletzung enormen Schaden anrichten kann.

In Anbetracht dessen lohnt es sich, die Mitarbeiter an die Bedeutung der DSGVO und die möglichen Auswirkungen eines Vorfalls mit personenbezogenen Daten zu erinnern.

Die Mitarbeitenden müssen ermutigt werden, sicherzustellen, dass ihre alltäglichen Prozesse auch in einer hybriden Arbeitswelt die Vorschriften erfüllen – sowohl im Homeoffice als auch im Büro. Wenn sie beispielsweise vertrauliche Dokumente zu Hause ausdrucken, sollten sie diese mit der gleichen Sorgfalt entsorgen wie im Büro und sie wenn immer möglich schreddern.

Mit unserem Blog zum Thema Drucksicherheit geben wir Mitarbeitenden Einblick in dieses immer wichtiger werdende Gebiet und helfen ihnen, ihr Verständnis für die Sicherheit in Unternehmen zu verbessern. 

 

Welche Sicherheitsrisiken bestehen im Homeoffice?

Cyberkriminelle wissen, dass Unternehmen verwundbarer sind, wenn mehr Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten. Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen fünf Beispiele von Cyberangriffen aufzeigen, mit denen Unternehmen während des Lockdowns häufig konfrontiert waren und deren sich Mitarbeitende bewusst sein müssen:

  1. Gefälschte Aufforderungen zum Zurücksetzen von VPN-Konten
  2. Falsche Anmeldeseiten für Videokonferenz-Konten
  3. Gefälschte E-Mails von Kollegen, insbesondere CEOs und Geschäftsführern
  4. Chat-Anfragen von Kollegen über «vermeintliche» Unternehmens-Nachrichtensysteme
  5. Betrügerische Aufforderungen zur Anmeldung auf bestimmten Websites für den Erhalt von arbeitsbezogenen Leistungen4

Glücklicherweise sieht es so aus, als ob das Thema IT-Sicherheit von Unternehmen ernst genommen wird. Wenn Sie Mitarbeitende haben, die im Homeoffice arbeiten, können Sie Ihre Prozesse durch die Beachtung einiger einfacher Tipps sicherer machen:
Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung für Geräte, Software und geteilte Dateien

  • Verwendung von Mobilgeräteverwaltungs-Lösungen, die IT-Administratoren die Kontrolle, Sicherung und Durchsetzung von Richtlinien auf Smartphones, Tablets und anderen Endgeräten erlauben
  • Sicherstellung von regelmässigen Firmware-Updates auf den Geräten
  • Gewährleistung der Änderung von Standard-Passwörtern auf den Geräten der Mitarbeitenden, damit diese nicht einfach zu erraten sind

 

Wie sieht die IT-Sicherheit und das sichere Drucken in Zukunft aus?

Unternehmen betrachten den Druck nach wie vor als wichtige Ressource. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, dass IT-Sicherheit für Unternehmen in den nächsten 12 Monaten die höchste Investitions-Priorität darstellt. 78% der Unternehmen erwarten, dass ihre Ausgaben für Drucksicherheit im nächsten Jahr steigen werden1

Aber auch die Druckpraktiken in einer Welt nach der Pandemie sind ein zunehmendes Problem. Das Drucken im Homeoffice bereitet Unternehmen grössere Sorgen als das Drucken im Büro. 

Vor COVID-19 waren 33% der Unternehmen davon überzeugt, dass ihre Druckinfrastruktur vollständig vor Sicherheitsverletzungen oder Datenverlust geschützt ist. Dieser Anteil liegt jetzt nur noch bei 21%1.

Um Daten auf Netzwerkebene zu schützen und das Vertrauen in das Sicherheitsverhalten der Benutzer zu erhöhen, sollten Unternehmen Drucklösungen in Betracht ziehen, die entsprechend ausgestattet sind.

Aufgrund der Pandemie sind sich Unternehmen und Mitarbeitende gewohnt, von zu Hause aus zu arbeiten. Und wahrscheinlich wird das hybride Arbeiten in Zukunft immer wichtiger. Unternehmen führen bereits jetzt neue Prozesse ein, um diesem Wandel Rechnung zu tragen, und lernen von den Fehlern, die sie nach der plötzlichen Umstellung auf Homeoffice im letzten Jahr gemacht haben.

Letztendlich müssen noch viele Schritte unternommen werden, bevor Unternehmen beim Drucken zu Hause dieselben Sicherheitsstandards wie im traditionellen Büro erreichen. In einem ersten Schritt sollten aber sicherlich die Mitarbeitenden an die Bedeutung dieses wichtigen Themas erinnert und darin geschult werden. 


1 Quocirca Print Security Landscape Report, 2020.
2 https://blog.malwarebytes.com/reports/2020/08/20-percent-of-organizations-experienced-breach-due-to-remote-worker-labs-report-reveals/
3 https://www.ibm.com/security/digital-assets/cost-data-breach-report/#/
4 https://www.tristartechsolutions.co.uk/huge-rise-in-hacking-attacks-on-home-workers-during-lockdown/

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